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Vorwort
Bereits im Jahr 795 wird die Siedlung Fürth, ebenso wie Rimbach, Mörlenbach und Birkenau im sogenannten Lorscher Kodex erstmals erwähnt. Folgerichtig wurde in diesen Orten 1995 das 1200jährige Jubiläum gefeiert.
Der Name „Fürth“ ist von der einmal hier bestehenden Furt abgeleitet, die zumindest bei normalem Wasserstand eine gefahrlose Überquerung der Weschnitz ermöglichte. Der Kreuzungspunkt verschiedener Straßen begünstigte die Entstehung der Siedlung, die sich an der Furt entwickelte. Schon im 11. Jahrhundert bestand hier eine Kirche.
Wie das Dorf allerdings damals ausgesehen hat, wo genau die Häuser standen und wer die Besitzer waren - das alles lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen, da eine schriftliche Überlieferung erst nach dem 30jährigen Krieg (1618-48) einsetzt.
Solange die Einwohnerzahl gering war, brauchte man bei einer Namensnennung eine genaue Adresse nicht angeben, es kannte jeder jeden, und jeder wusste, wo der andere wohnte.
Erst im frühen 19. Jahrhundert werden mit der Erstellung der Lagerbücher und der Flurbücher auch Ortspläne gezeichnet und die Häuser und ihre Besitzer damit lokalisierbar. Da sich die Flur- und Lagerbücher für den Kernbereich Fürth im Gemeindearchiv nicht erhalten haben, kann eine Besitzzuweisung hier erst mit einer Hausnummernliste aus 1843 sowie dem 1853 in Kraft gesetzten Grundbuch, dem Nachfolger der vorgenannten Bücher erfolgen. Eine Ausnahme bilden die Mühlen und die durch Inschriften näher gekennzeichneten Häuser.
Der Ortsmittelpunkt Fürth soll hier einmal näher betrachtet werden.
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